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Landkreis Hildesheim
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Aktuelles:

Wenn Frauen die Wahl haben

Am 11. September 2016 finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Informationen zum Wahlsystem, Daten und Fakten zu Frauenanteilen in den kommunalen Vertretungen uvm. bietet die neu aufgelegte Broschüre "Wenn Frauen die Wahl haben" der Vernetzungsstelle Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. Hannover.
Das Heft im Miniformat (10,5 cm x 14,5 cm) erklärt das niedersächsische Wahlsystem, nennt Fakten, Daten und Zahlen und wirbt besonders bei Frauen dafür, sich an der Wahl zu beteiligen.
Witzige, spritzige Zeichnungen führen durch die Broschüre und machen das Lesen leicht. Dabei zieht sich das Motto "Politik braucht Frauen" wie ein roter Faden durch die Broschüre und knüpft damit an das vor kurzem abgeschlossene Politik-Mentoring-Programm des Landes Niedersachsen an.

Die Broschüre kann kostenfrei angefordert werden bei:

Frau Bianca Oelve-Meyer
OE 902

Telefon 05121-309-3171
Fax 05121-309 95 3171
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Broschüre "Ferienbetreuung in der Region Hildesheim für 2016"

Ferienzeit bedeutet für erwerbstätige oder arbeitssuchende Eltern oder Erziehungsberechtigte, insbesondere vor allem für Alleinerziehende, oft eine große Herausforderung im Hinblick auf verlässliche Kinderbetreuung. Daher ist eine vorausschauende Planung wichtig.

Gute und qualifizierte Betreuungsangebote sind ein wichtiger Ansatzpunkt, der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert. Die Broschüre soll dabei unterstützen.
Für die Oster-, Sommer- und Herbstferien wurde eine Auswahl von unterschiedlichsten Angeboten für Kinder ab 6 Jahren in Stadt und Landkreis Hildesheim zusammengestellt. Es ist eine kunterbunte Mischung von Halbtages-, Tages- bis hin zu Wochenfreizeiten.

Natürlich gibt es noch weitere Betreuungsangebote z.B. über die örtlichen Kirchengemeinden, durch die Ferienpassaktionen während der Sommerferien in den Gemeinden und Städten oder der Jugendzentren vor Ort. Eine Übersicht aller Jugendzentren in der Region Hildesheim mit entsprechenden Kontaktdaten ist am Ende der Broschüre aufgeführt.
Das Team der Gleichstellungsstelle wünscht viel Spaß beim Stöbern und den Kindern viele schöne Ferienerlebnisse. Broschüre Ferienbetreuung

Die Broschüre ist kostenlos über die Gleichstellungsstelle des Landkreises Hildesheim erhältlich.
 
 

"Ich pfeif Euch was" Schutzpfeifen

Aktion Schutzpfeife, ein Projekt der Initiative "Unsere Kinder sind unschlagbar".
So genial wie einfach ist die Idee, eine Pfeife ist die effektivste Art auf sich aufmerksam zu machen.
Damit können sich Kinder und Jugendliche auf einfache und lautstarke Weise überall bemerkbar machen, wenn sie in Not oder Schwierigkeiten stecken.
Nähere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie unter
Vorsicht zerbrechlich!

Die Pfeifen sind in der Gleichstellungsstelle des Landkreises Hildesheim vorrätig.
 


Flyer "Gleichstellung in der Region Hildesheim"
 Flyer GleichstellungIn dem Informationsflyer „Gleichstellung in der Region Hildesheim“ werden Kurzinformationen zur Gleichstellungsarbeit sowie Aufgaben und Wirkungsfelder der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten aufgezeigt.
Die enthaltenen Einlegeblätter beinhalten Kontaktdaten der Gleichstellungsbeauftragten in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden des Landkreises sowie einen Telefonkontakt in Ihrer Kommune.
Es wird über das Thema „Gewalt gegen Frauen“ informiert und ein Überblick über vorhandene Beratungsstellen gegeben.
Eine Kurzübersicht über maßgebliche gesetzliche Änderungen, bezogen auf die Gleichstellung von Frau und Mann, rundet die Information ab.

Der Flyer kann in der Gleichstellungsstelle des Landkreises Hildesheim angefordert werden. 


2013: Online-Hilfeportal "Sexueller Missbrauch" eingerichtet

        Der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des 
          sexuellen Kindesmissbrauchs hat am 15.06.2013 das Online-Hilfeportal 
          Sexueller Missbrauch gestartet. Unter www.hilfeportal-missbrauch.de 
          erhalten Betroffene, Angehörige, das soziale Umfeld und Menschen, 
          die unterstützen möchten umfangreiche Informationen und 
          Präventionsmöglichkeiten. Eine bundesweite Datenbank 
          informiert über die unterschiedlichen Hilfsangebote in Ihrer Nähe.
          
2013: Infofaltblatt „Fair in der Sprache“

             Im Arbeitsalltag ist es regelmäßig ein Thema, wie formuliere ich
             Vereinbarungen, Vorlagen, Schriftstücke verständlich und gleichzeitig
             in einer Sprache, die niemanden ausschließt und beide, Frauen und
             Männer, meint.

             Mit dem Flyer “Fair in der Sprache“ will die Arbeitsgemeinschaft der
             Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Hildesheim darin unterstützen,
             schneller die geeigneten Formulierungen zu finden.

            Flyer-Sprache-Bild

2013:  Empfang zum Internationalen Frauentag am 08.03.2013

            In diesem Jahr stand das Leben der Frauen im Islam im Vordergrund.

              Nach der Begrüßung der Gäste im vollbesetzten Sitzungssaal durch
              Christa Schick,Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hildesheim
              und dem Grußwort von Landrat Reiner Wegner spannte Frau Prof. Dr.
              Regine Schulz einen weiten Bogen von den Königinnen des Mittelalters
              bis zu den für die Freiheit kämpfenden Frauen der arabischen Revolution.
            

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           Die Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden 
               im Landkreis Hildesheim

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                   Landrat Reiner Wegner

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           Referentin:
               Prof. Dr. Regine Schulz, Geschäftsführerin des Roemer- und
               Pelizaeus- Museums

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           Musikalischer Rahmen:
               Kazumi Hayashi (Klavier, Gesang)
               Marie Tieben (Geige, Gesang)

2013: Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" gestartet

           BFZ_Logo_Hilfetelefon_4c 
          

           Das Hilfetelefon bietet gewaltbetroffenen Frauen die Möglichkeit, sich jeden Tag an 
           24 Stunden anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen. Beraterinnen stehen
           hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten
           sie auf Wunsch an die qualifizierten Unterstützungseinrichtungen vor Ort weiter.
           Dieser Anruf und die Beratung sind kostenlos.
           Mit Hilfe von Dolmetscherinnen ist eine Beratung in vielen Sprachen möglich.
           Hörgeschädigte und Gehörlose können über einen Relay-Dienst unkompliziert in
           Kontakt mit den Beraterinnen des Hilfetelefons treten - barrierefrei per Gebärden-
           oder Schriftsprachdolmetscher und kostenlos.

           Nähere Informationen zum Hilfetelefon finden Sie auf: www.hilfetelefon.de 

2013:  Internationaler Frauentag am 08.03.2013
           
Rund um den Internationalen Frauentag werden im gesamten Landkreis Hildesheim
           zwischen dem 01. und dem 21. März 2013 Veranstaltungen angeboten. Auf dem
           Programm stehen Themen wie Gesundheit, Kunst und Kultur, Arbeit und Wirtschaft
           u.v.m..
           Alle Termine im Überblick finden Sie in unserer
           Veranstaltungsübersicht zum Internationalen Frauentag 2013 
           Es erfolgt eine fortlaufende Aktualisierung. 

2012: Rosenstraße 76 - Impressionen
        Rosenstraße 76 Photoschau  
          Bildgalerie Rosenstraße [PDF: 1,5 MB]  
          Interview Radio Tonkuhle Rosenstrasse
        
        

 2012: Interaktive Ausstellung: "Rosenstraße 76 - Gewalt geschieht
           in vertrauten Räumen"

          Rosenstraße 76 

„Vor der Tür gepflegte Blumenbeete, auf dem Schuhabstreifer Willkommensgrüße – und doch
ist die Gewalt in der Familie auch in Deutschland eine der stärksten Bedrohungen menschlicher
Sicherheit. Die Mehrzimmerwohnung „Rosenstraße 76“ steht exemplarisch für Räume, in denen
die Gewalt zu Hause ist. Dies ist einer der brutalen Orte, an dem Menschen psychisch und sexuell
erniedrigt, geschlagen, vergewaltigt und manchmal auch getötet werden.“

Mit diesen einleitenden Worten macht die Evangelische Landeskirche Hannover auf die von ihr
konzipierte interaktive Ausstellung aufmerksam. Die Besucherinnen und Besucher werden beim
Eintritt aufgefordert, hinter die schöne Fassade dieser Wohnung zu schauen: Sie sollen Türen und
Schränke öffnen, Geräte benutzen, einen Einblick in das alltägliche Leben erhalten. Die Ausstellung 
weckt Betroffenheit, entlässt die Besucherinnen und Besucher aber nicht ohne eine ermutigende
Perspektive. Es gibt Hilfsangebote und erfolgversprechende Strategien. Sensibilität und
Aufmerksamkeit sind erste Schritte, um häusliche Gewalt zu überwinden. Die Ausstellung ist
geeignet für Erwachsene sowie Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klassenstufe. 

Cornelia Renders vom Frauenwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers,
Martina Manegold-Strobach, Katholische Frauenseelsorge Stadt und Region Hildesheim, 
Dr. des. Gesa C. Teichert, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien,
Karin Jahns, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hildesheim und Christa Schick, 
Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hildesheim, haben die Ausstellung nach Hildesheim
geholt.

Sie ist in der Zeit vom 9.11. – 25.11.2012 im Foyer der HAWK, Hochschule für angewandte
Wissenschaft und Kunst ausgestellt und wird von einem breiten Rahmenprogramm aus
Diskussionen, Informationsveranstaltungen, Vorträgen, Workshops u.v.m. begleitet, das sie hier
einsehen können > Veranstaltungskalender "Rosenstraße 76" [PDF: 1,1 MB] .

Tagesaktuelle Informationen sind auf der Internetseite des Landkreises Hildesheim unter
- Gleichstellungsbeauftragte, Veranstaltungen - einsehbar.

Auf einen besonderen Vortrag wird schon heute hingewiesen: Prof. Dr. Christian Pfeiffer
vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen wird am 20.11.2012 um 19.00 Uhr
anlässlich der Ausstellung über Gewalt im häuslichen Umfeld und deren Folgen in der Stiftung
Universität Hildesheim sprechen.

Das Begleitprogramm wird durch zahlreiche Kooperationspartnerinnen und -partner gestaltet.
Die Puppenbühne der Polizei Alfeld ist dabei, ein Konzert von Ana und Anda, die AG Opferschutz
und der Verein KWABSOS (Kommunikations-, Wohn-, Arbeits- und Beratungszentrum für
gefährdete junge Menschen) sowie euline, Beratende, die Menschen helfen, die keine Gewalt
mehr anwenden wollen.

Ein weiteres besonderes Angebot wird von den Mitarbeiterinnen des Deutschen Kinderschutzbundes,
der Polizei (Prävention), dem Frauenhaus, der BISS-Stelle und dem Opferhilfebüro Hildesheim durch
eine Installation von „Thoeri’s Hoerbaum“ begleitet. Über dieses Medium können die Besuchenden
die Beratungsangebote der einzelnen Einrichtungen erfahren. Sie erhalten außerdem Informationen
über mögliche Vermittlungsangebote an andere Beratungsstellen.

Neben den visuellen Eindrücken, die den Besuchenden durch die Ausstellung vermittelt werden,
haben diese nun auch die Gelegenheit, sich sehr persönliche Auskünfte einzuholen und die
Hilfsangebote bei Bedarf in Anspruch zu nehmen.

Den Mitarbeiterinnen der o.g Einrichtungen ist es ein Anliegen, mit ihrem Projekt „Hoerbaum“
auch die Menschen zu erreichen, denen es bisher aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich
war, die Schwelle zu überwinden und Hilfe einzufordern.

2012: Fair in der Sprache
"Seit 15 Jahren gilt für offizielle Texte auch im ZDF die Praxis geschlechtergerechter Sprache
- z. B: für Vorschriften oder Tarifverträge. Aus gutem Grund: Wer nicht angesprochen wird, wird
nicht erreicht." So beschreibt der Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) die
Notwendigkeit des geschlechtergerechten Formulierens. In einem Flyer hat das ZDF Tipps
für eine moderne Sprache zusammengestellt. Beispiele und Anregungen zur fairen
Sprache werden übersichtlich dargestellt. Besonders gelungen: der Titel. Denn nur eine
geschlechtergerechte Sprache ist fair und grenzt nicht aus.

Mit freundlicher Genehmigung der Gleichstellungsbeauftragten des ZDF steht das
Faltblatt "Fair in der Sprache" - herausgegeben vom Intendanten des Zweiten Deutschen
Fernsehens, auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten - auf der Internetseite der
Vernetzungsstelle (Themen, Sprache) als pdf-Datei zur Verfügung.
Quelle: "Mit freundlicher Genehmigung der Vernetzungsstelle, www.vernetzungsstelle.de"

Den Link zur Vernetzungsstelle finden Sie unter der Rubrik: weitere Infos.

2012: Equal Pay Day am 23. März

Equal Pay Day Info

2012: Empfang zum Internationalen Frauentag am 08.03.2012 auf Einladung der
           kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Hildesheim

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Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hildesheim Christa Schick begrüßt die rund 240
anwesenden Frauen, die auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Hildesheim an der
Veranstaltung teilnahmen.

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Im Anschluss hieran richtet Frau Ina-Maria Heidmann - Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer
Hildesheim-Südniedersachsen - ihr "handwerkliches" Grußwort an die Gäste.

Vortrag Frau Prof. Dr. Dienel

Die rhetorische Eingangsfrage von Christa Schick, ob denn die Frauen nach den bisher erreichten
Erfolgen nicht langsam zufrieden sein sollten, wurde von Frau Prof. Dr. Christiane Dienel
- Präsidentin der HAWK - mit wissenschaftlicher Gründlichkeit untersucht und beantwortet.

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Im vollbesetzten großen Sitzungssaal des Kreishauses macht Frau Prof. Dr. Dienel zum
Internationalen Frauentag deutlich, dass es in Sachen Gleichstellung noch viel Arbeit gibt. Mit ihrer
freundlichen Genehmigung sind die Präsentationsfolien hier einsehbar: Vortrag Frau Prof. Dr. Dienel

2012: Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Hildesheim

Konferenz Bad Salzdetfurth

Am 20.02.2012 traf sich die Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Hildesheim im Rathaus der Stadt Bad Salzdetfurth.
Auf der Tagesordnung standen u. a. folgende Schwerpunktthemen:
- der gemeinsame Empfang zum Internationalen Frauentag am 08.03.2012 im großen Sitzungssaal
  des Landkreises Hildesheim
- die vielfältigen Veranstaltungsangebote in den Städten, Samtgemeinden und Gemeinden anlässlich
  des Internationalen Frauentages sowie
- der Equal Pay Day am 23.03.2012, dem Internationalen Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen
  Frauen und Männern.

2012: Veranstaltungsübersicht zum Internationalen Frauentag
Einen Überblick über die bisherigen Veranstaltungen, die zum Internationalen Frauentag angeboten werden, finden Sie hier: Veranstaltungsübersicht
Aktualisierungen werden bis Anfang März vorgenommen.

2012: Gesetzliche Änderungen ab 2012
Ab Januar 2012 sind einige gesetzliche Regelungen neu in Kraft getreten. Einige betreffen das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehören u. a. Änderungen im Steuerrecht. Eltern können Kinderbetreuungskosten einfacher absetzen. Dabei ist es egal, ob die Kinder aus beruflichen oder privaten Gründen betreut werden. Somit können alle Mütter und Väter ihre Betreuungskosten mit der Steuererklärung 2012 geltend machen. Zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf tritt am 1. Januar 2012 das Familienpflegezeitgesetz in Kraft. Die Familienpflegezeit soll es pflegenden Angehörigen ermöglichen, ihre Arbeitszeit für einen begrenzten Zeitraum zu reduzieren. Mehr zu den Neuregelungen finden Sie auf der Website der Bundesregierung.
Quelle: Newsletter 01/2012, Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

2012: „Frauen erhalten in Deutschland 60 % geringere eigene Altersrenten als Männer“
(fpd) In einer neuen Studie des Bundesfamilienministeriums ist der „Gender Pension Gap“ (die geschlechtsbedingte Renten-Lücke) für Deutschland erstmals systematisch aufgearbeitet worden. Danach erhielten Frauen 2007 in Deutschland rund 60 % geringere eigene Alterssicherungsleistungen als Männer. In Westdeutschland betrug dieser Wert rd. 64 %, in Ostdeutschland rd. 37 %. Ausschlaggebend für diesen Unterschied sind nach Mitteilung des Ministeriums vor allem die unterschiedlichen Biografien in Ost und West. Wörtlich: „In den alten Bundesländern sind die Langzeiterziehung (42 %) und die familienbedingte Erwerbsunterbrechung mit nachfolgendem Einstieg in eine Teilzeit- oder Minijobtätigkeit ver-breitet (29 %). Dagegen ist in den neuen Bundesländern der relativ rasche Wiedereinstieg in Vollzeit üblich /53 %).“ Der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Josef Hecken, betonte diesem Zusammenhang: „Das Bundesfamilienministerium leistet seit Jahren Pionierarbeit, um Frauen eine qualifizierte Erwerbstätigkeit und damit auch eigene Alterssicherungsansprüche zu ermöglichen.“
Quelle: frauenpolitischer dienst (fpd), 577/12 vom 04.01.2012

2012: Für die rückwirkende Anerkennung von Erziehungsjahren bei der Rente
(fpd) In einem Brief an die Bundesarbeitsministerin plädiert die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) für die stärkere Berücksichtigung der Lebensleistung von Frauen bei der Berechnung der Rente. Konkret fordert die kfd „die rückwirkende Anerkennung von 3 Erziehungsjahren pro Kind auch für vor 1992 geborene Kinder“. „Viele Frauen, die in den 80er Jahren Kinder bekommen haben, hatten kaum die Möglichkeit, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren und haben so entsprechende Lücken in ihrer Rentenbiografie“, erklärt die kfd und betont, dass zudem die Renten dieser Frauen „durch die allgemeine Entwicklung deutlich geringer ausfallen werden“. - 

(fpd) Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) hält eine bessere Anerkennung der Erziehungs- und Familienarbeit von Frauen bei der Rente für „dringend notwendig, um Altersarmut vorzubeugen“. Mit seinem Appell an die Politik, „die Lebensleistung von Frauen für die Gesellschaft stärker in den Blick zu nehmen“, reagiert der KDFB „auf die Haltung einiger Politiker in der Debatte um die Ausweitung von Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder, die sie aus Budgetgründen ablehnen“. Konkret fordert der Frauenbund „die Anerkennung von jeweils 3 Kindererziehungsjahren pro Kind unabhängig vom Geburtsdatum“.
Quelle: frauenpolitischer dienst (fpd), 577/12 vom 04.01.2012

2011: In Niedersachsen gibt es die Quote auch für Männer
Zum 1.1.2011 trat in Niedersachsen ein Gleichberechtigungsgesetz (NGG) mit neuen Schwerpunkten in Kraft. Nach der Gesetzesbegründung (Landtags-Drucksache 16/281) hat die Novelle neben dem Abbau von Unterrepräsentanz die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit als gleichrangiges Ziel aufgenommen.  Sowohl die Regelungen zur Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit als auch die zum Abbau der Unterrepräsentanz gelten für Frauen und Männer. Die Bevorzugung von Männern bei Unterrepräsentanz stellt ein Novum  in den Gleichstellungsgesetzen des Bundes und der Länder dar. Praktisch findet die Quotenregelung nun auch Anwendung für Männer in unterrepräsentierten Bereichen.

Mit in die Novelle aufgenommen wurde auch das Prinzip des Gender Mainstreamings. So steht in § 7 NGG geschrieben: „Die Dienststelle soll sicherstellen, dass weibliche und männliche Sichtweisen und auch Erfahrungen aus dem Leben mit Kindern in alle Entscheidungen einfließen.“

2011: "NEIN zu Gewalt an Frauen"
Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Landkreis Hildesheim wieder an der bundesweiten Fahnenaktion von TERRE DES FEMMES "frei leben - ohne Gewalt".
Der 25. November ist der Internationale Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen". Rund um diesen Gedenktag wird in vielen Städten zum elften Mal die TERRE DES FEMMES - Fahne mit der Aufschrift "frei leben - ohne Gewalt" gehisst. Im In- und Ausland werden über 5.000 Fahnen und Banner als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen wehen.

Konferenz-mit-Fahne-Int. 

2011: Office-Tool für geschlechtergerechte Sprache entwickelt
Microsoft hat auf Veranlassung der österreichischen Regierung ein Word-Tool zur einfachen Umsetzung der geschlechtergerechten Sprache entwickelt. Mit diesem Tool, welches in seiner Funktionsweise der Rechtschreibprüfung entspricht, soll die geschlechtergerechte Sprache in der Verwaltung gefördert werden.
Beispielhafte Formulierungen:  Geschlechtergerechte Sprache [Microsoft-DOC: 63 KB]

2011: Informationen für Frauen, die sich politisch engagieren wollen am Beispiel der Stadt Bad Salzdetfurth
Formelle Wege in die Kommunalpolitik [PDF: 61 KB]
Kommunalverwaltung & politische Gremien [PDF: 1,1 MB]

2011: 100 Jahre Internationaler Frauentag am 08. März 2011
Am 08. März 2011 jährt sich der Internationale Frauentag zum 100. Mal. Rund um diesen Termin findet eine Reihe von Veranstaltungen, z. T. von oder mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sowie auch weiteren Institutionen gemeinsam geplant und durchgeführt, statt. Informationen hierzu finden Sie unter Veranstaltungen Gleichstellungsstelle.
Seit 1911 bietet der Internationale Frauentag ein Forum für Frauen aus Politik und Gesellschaft, um die gleiche Verteilung von Arbeit und Geld zwischen Frauen und Männern zu thematisieren. Weltweit steht dieser Tag als Synonym für...>
mehr [Microsoft-DOC: 34 KB]

2011: Neue Chancen für Eltern - Infoblatt zu Elternzeit und Elterngeld
Das Infoblatt zu Elternzeit und Elterngeld "Neue Chancen für Eltern" ist aktualisiert worden.
Zu bestellen ist es bei: Gleichberechtigung und Vernetzung e.V., Sodenstr. 2, 30161 Hannover, Tel.: (0511) 33 65 06 - 20.
 

Aktuelles vor 2012 [Microsoft-DOC: 272 KB]