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Projekt Vereinslied

Sportvereine erhalten die Chance, ein eigenes Lied zu kreieren.
von links: Paul Wiszinski (Radio Tonkuhle), Jörg Ullrich (JFC Kaspel) und Philipp Garmann (KreisSportBund Hildesheim e. V.)
von links: Paul Wiszinski (Radio Tonkuhle), Jörg Ullrich (JFC Kaspel) und Philipp Garmann (KreisSportBund Hildesheim e. V.)

Der KSB-Hildesheim und Radio Tonkuhle kooperieren für eine Verzahnung zwischen Sport in Stadt und Landkreis und dem Medium Radio. Speziell geht es um die Schaffung von Sichtbarkeit für Sportvereine in Hildesheim und die Bereicherung der Außenwirkung mit Hilfe einer musikalischen Herangehensweise. Dabei geht es um einen partizipativen Ansatz, in dem Jugendliche aber auch Erwachsene mit neuen Medien vertraut gemacht werden. Im Zuge dessen bekommen die Teilnehmer*innen einen Einblick in die Prozesse des Textens, Songwritings, Arrangierens und der Produktion von Musik.

Diese Prozesse sind inklusiv gedacht: Jede teilnehmende Person bringt ihre persönlichen und individuellen Erfahrungen und Kenntnisse in den Prozess ein, unabhängig vom Kenntnisstand. Dabei wird darauf geachtet, dass zum einen die Hierarchisierung von Übungsleiter*in und Teilnehmenden möglichst flach gehalten wird. Die Übungsleiter*innen treten vornehmlich in der Rolle der Moderator*innen und Mediator*innen auf und geben Hilfestellungen, damit die Teilnehmenden die Teilziele innerhalb des Prozesses mit eigenen Mitteln erreichen.

Zum anderen soll mit Hilfe des Projektes eine Verknüpfung von Sport, Medium und der netzwerkenden Arbeit hergestellt werden. Dabei geht es im speziellen um die Erweiterung der Kompetenzen von Vereinsmitgliedern im Bereich der Medienkompetenz und -vermittlung. Durch diese Prozesse wird nicht nur ein Raum geschaffen, in dem Sport- und Vereinsstrukturen einen Transfer zum Medium Radio bekommen, sondern auch eine Möglichkeit der Außenwirkung und Repräsentation auf Vereinsebene: Menschen werden auf den Verein aufmerksam, positive Reputation etc.

Des Weiteren wird durch das Projekt auch ein Augenmerk darauf gelegt, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv mit ihrem Verein und dessen Vereinsstruktur auseinandersetzen. Dieser partizipative Ansatz schafft im besten Fall eine Sensibilisierung für die vereinsinterne Arbeitsweise. Diese Sensibilisierung soll auch die Einnahme einer kritischen Perspektive gegenüber den bestehenden Strukturen in Sportvereinen fördern.

Der JFC Kaspel wurde nach der Bewerbung ausgewählt und befindet sich aktuell in dem Erstellungsprozess. Wir haben bereits 3 Bausteine (Kennenlernen, Textideen sammeln, Text fertigstellen) erfolgreich absolviert und planen beim nächsten Baustein die Auswahl der passenden Melodie und des Gesangs. Wenn das Projekt am Ende abgeschlossen ist, möchten wir auch weiteren Vereinen die Möglichkeit der Erstellung eines eigenen Vereinsliedes geben. Diese Erstellung wird dabei durch die Förderung der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung ermöglicht.

Philipp Garmann