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Talentiert und engagiert: Melanie Rau

Spaß und Freude am Lernen erlebt sie bei ihrem Einsatz.

Melanie Rau
Melanie Rau

„Seid neugierig auf die Welt!“ Dieses Lebensmotto gibt Melanie Rau ihren Schüler*innen der Lernförderung mit. Seit fünf Jahren gibt die Engagierte Kindern, die den Spaß an der Schule verloren haben, diesen zurück. Begonnen hat sie im Privaten mit der Initiierung einer Lerngruppe, in der sowohl ihr Sohn als auch andere Kinder aus dem Umfeld teilnehmen. Seit zwei Jahren geht sie dieser Leidenschaft nun auch bei dem Verein FuNah e. V. nach. Begonnen hat sie ihr Ehrenamt in den Ursprungsangeboten des Vereins – Fußball und nachhaltiges Lernen verknüpft. Aufgrund der durch Corona entstanden Bedarfe hat sie dann mithilfe des Vereins das Projekt der Lernförderung in Kleingruppen an der Ganztagsgrundschule Nord ins Leben gerufen. Melanie Rau ist dort sowohl für Bewerbungsgespräche der zukünftigen Coaches, als auch für deren Einsatzplanung und gemeinsame Dienstbesprechungen zuständig. Sie steht somit in regelmäßigem Kontakt zu den anderen 18 Coaches, welche ebenfalls Studierende sind. Eine regelmäßige Abstimmung mit den Lehrkräften ist ebenso wichtig, um den Kindern eine entsprechend angepasste Förderung zu bieten. Darüber hinaus leitet sie mit jeweils einem anderen Coach selbst nachmittags die Lerngruppen. Durch die andere Form des Lernens und die kreative Freiheit der Coaches in den Lerngruppen gelingt es, den Kindern den Spaß an Schule zurückzugeben, den sie im normalen Schulalltag teilweise verloren haben. Auch vor ihrer Tätigkeit bei FuNah e. V. war Frau Rau bereits im Sportverein als Jugendwartin ehrenamtlich engagiert und für kurze Zeit auch im Sprachförderprojekt der Universität. In Zukunft ist auch ein weiteres Herzensprojekt der Ehrenamtlichen geplant: Die Ganztagsgrundschule Nord soll wieder eine Bücherei bekommen. Ziel ist es, dass die Kinder mit Freude und Spaß Lesen lernen, über Bücher sprechen oder einfach nur in die Welt der Buchstaben und Bilder „eintauchen“.

Besonders in Erinnerung bleiben ihr bei der ehrenamtlichen Tätigkeit die Fortschritte der einzelnen Kinder. Beispielsweise ist es gelungen, einer Schülerin im Rahmen des Projekts die Angst vor dem Lesen zu nehmen und sie sogar so weit zu bringen, dass diese Spaß am Lesen hat.

Unterstützung erlebt Melanie Rau sowohl vonseiten der Schule als auch von den Dozierenden ihres Studiums, die mit vielfältigem Wissen zur Seite stehen.

Als besonders motivierend erlebt die 49-Jährige die Begeisterung und Dankbarkeit der Kinder. Ihr Ziel, die Kinder für die Schule und das Lernen allgemein zu begeistern, erreicht sie bei vielen ihrer Schüler*innen und kann somit ihr Lebensmotto „Lebenslanges Lernen“ auch bereits an die Jüngsten weitergeben.

                                                                                                                                                             Jasmin Lange