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Notfall oder sogar Katastrophe - was ist zu tun ?

Notfälle und Katastrophen gehören zum Leben. Fast täglich können wir über Katastrophen und größere Schadensereignisse in den Medien lesen und nehmen die Bilder von Zerstörung und Leid wahr. Eine verheerende Hochwasserkatastrophe hat erst im Frühsommer 2013 nach wochenlangem Regen ganze Landstriche in Süd-, Ost- und Norddeutschland heimgesucht. Ortschaften verschwanden bis zu den Dächern der Häuser in den Fluten, zehntausende Einsatzkräfte und Freiwillige kämpften mit Sandsäcken gegen das Wasser. Dörfer und Stadtteile mussten evakuiert werden und die Bürger konnten nur das Nötigste mitnehmen.

Doch es gibt nicht nur die großen Katastrophen, die ganze Landstriche für lange Zeit betreffen. Ein örtlicher Starkregen, ein schwerer Sturm, in der Folge ein Stromausfall oder ein Hausbrand oder auch ein ganz persönlicher Notfall können für jedes Individuum, jede Familie eine ganz persönliche Katastrophe auslösen, die es zu bewältigen gilt. Nehmen Sie sich daher die Zeit, über Ihre persönliche Notfallplanung nachzudenken.

In Deutschland gibt es viele Einrichtungen, die bereit stehen, um Gefahren zu bannen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sind zur alltäglichen Hilfe da. Die Katastrophenschutzorganisationen und das Technische Hilfswerk stehen bei großflächigen Krisen und Katastrophen helfend zur Verfügung. Ergänzt werden sie im Notfall durch weitere Hilfskräfte, so z. B. von der Bundespolizei oder der Bundeswehr.

So sind wir in Deutschland grundsätzlich gut vorbereitet auf den Umgang mit Katastrophen. Aber auch die beste Hilfe ist nicht immer sofort zur Stelle. Bei einer großflächigen und sehr schweren Katastrophe können die Rettungskräfte nicht überall sein. Wenn Sie sich und Ihren Nachbarn selbst helfen können, sind Sie klar im Vorteil. Es kommt dann auf jeden Einzelnen an. Eine Hilfestellung hierbei kann der Ratgeber für Notfallvorsorge und Ihre persönliche Checkliste sein. Lesen Sie es aufmerksam durch und bereiten Sie sich bereits für einen Notfall vor. Denn der kann schneller kommen, als man denkt.

Notrufe-in leichter Sprache (bitte klicken Sie hier)

Für Notrufe und in besonders dringenden Angelegenheiten an Wochenenden und nach Dienstschluss hat der Landkreis Hildesheim Bereitschaftsdienste organisiert.
Sollten Sie deren Hilfe benötigen, rufen Sie bitte die Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle unter der Nummer 05121-301-2222  an.Von dort aus werden Sie mit dem entsprechenden Bereitschaftsdienst verbunden.
Auch die Notrufe für den Sozialpsychiatrischen Dienst sowie des Jugendamtes können Sie über die Leitstelle erreichen.

Weitere Hilfen und Informationen erhalten Sie unter:

    • Feuerwehr und Rettungsdienst - Notruf: 112

    • Polizei-Notruf: 110

    • Ärztlicher Bereitschaftsdienst : 116 117 (bundesweit einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst) 

    • Kassenärztlicher Notdienst im Kinderzentrum:  Tel.: 05121 / 894 - 2020
      Samstag, Sonn- und Feiertags: 10.00 - 13.00 Uhr und 16.00 - 20.00 Uhr ; Mittwochs 16.00 - 20.00 Uhr
      Außerhalb der Sprechstunde melden Sie sich bitte im Klinikum auf Station D3.1 (Kindernotaufnahme)


    • Zentralruf für Vergiftungen bei Kindern: Tel. 030/19240 (Notruf)
      (Giftinformationszentrum Nord, Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen)

    • Zahnärztliche Notfallbereitschaft: 05121-4080505 (ab 01.01.2018)

    • Hilfe zum Thema "Sexueller Missbrauch" finden Sie hier !
       
    • Unwetterwarnungen für die Region Hildesheim: www.dwd.de 
       
    • Nutzen Sie unsere Warn-App BIWAPP, um sich über die aktuelle Lagezu informieren.