Ein Dank für Engagement und Durchhaltevermögen

Integration ist ein Dauerprozess, der nicht in ein bis zwei Jahren abgeschlossen ist. Dafür braucht es viele engagierte Menschen mit einer hohen Frustrationsgrenze und einem guten Durchhaltevermögen: Zum Glück gibt es davon viele im Landkreis Hildesheim.  Um ihnen zu danken, hat der ‚Arbeitskreis Koordination Ehrenamt Flucht und Migration‘ Ende August vor der traumhaften Kulisse des Hohnsensees in das Restaurant ‚Wienerwald‘ eingeladen.

Malte Spitzer, erster Stadtrat und Sozialdezernent der Stadt Hildesheim und Bernd Beyer, Landkreis Hildesheim, würdigten in ihren Grußworten das Engagement und betonten, dass noch immer jede Woche geflüchtete Menschen zu uns kommen, die genau diese ehrenamtliche Unterstützung brauchen, um in der neuen Heimat ankommen zu können. Die Menschen werden von Engagierten begleitet: Beim Erlernen der Sprache, dem Kennenlernen einer bis dahin fremden Kultur, beim Zurechtfinden in völlig fremden Strukturen und vielem mehr…Die einzelnen Ehrenamtsgruppen wurden begrüßt und beim anschließenden Essen fand ein reger Austausch statt.

Einen musikalischen Beitrag gab es von der Musikgruppe Tatati Tahiti, die mit Gesang und Trommelklängen traditionelle und moderne Musik kombinierten.

Dem Arbeitskreis Koordination Ehrenamt Flucht und Migration gehören folgende Institutionen an: Stadt und Landkreis Hildesheim, das Diakonische Werk, der Caritasverband, die Flux Flüchtlingshilfe gGmbH, die Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. und Asyl e.V..

Menschen, die sich zukünftig gern in diesem Bereich engagieren möchten, können mit einer dieser Institutionen Kontakt aufnehmen.

Meike Biskup