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Häusliche Krankenpflege für gesetzlich Unfallversicherte Gewährung

Leistungsbeschreibung

Im Versicherungsfall erhalten Sie zu Hause Krankenpflege, um zum Beispiel nicht in ein Krankenhaus zu müssen oder um einen Krankenhausaufenthalt abzukürzen. Das Behandlungsziel darf dabei aber nicht gefährdet werden. Die Pflege beinhaltet je nach Bedarf und Verordnung:

  • Grundpflege
  • Behandlungspflege
  • Hilfe im Haushalt, zum Beispiel zum Einkaufen, Kochen, Reinigen.

 

Die Unfallversicherung gewährt dabei die Kostenübernahme in angemessener Höhe.

 

Unfallversicherungsträger sind:

  • Gewerbliche Berufsgenossenschaften, nach Branchen gegliedert
  • Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (Gemeinde-Unfallversicherungsverbände, Landesunfallkassen, Feuerwehr-Unfallkassen)
  • Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften

Teaser

Bei Arbeitsunfällen oder einer Berufskrankheit übernimmt die Unfallversicherung statt der Krankenversicherung die Kosten für die häusliche Krankenpflege.

Verfahrensablauf

Ein Arbeitsunfall, der zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Kalendertagen führt, muss der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse vom Unternehmen gemeldet werden.

Die Betroffenen müssen eine Durchgangsärztin/ einen Durchgangsarzt aufsuchen. Diese/r ist besonders qualifiziert für die Behandlung von Unfallverletzten.

Voraussetzungen

  • Ärztliche Verordnung
  • Keine im Haushalt lebende Person kann die Krankenpflege übernehmen
  • Das Ziel der Heilbehandlung wird nicht gefährdet.

Welche Gebühren fallen an?

Je nach Leistung ist die Kostenübernahme durch die Unfallversicherung unterschiedlich. Bitte wenden Sie sich für nähere Auskünfte an Ihren zuständigen Unfallversicherungsträger.

Rechtsgrundlage

Urheber