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(LKHi 14-02-025 ) Der Landkreis Hildesheim gehört zu den acht Regionen und Kommunen, die dieses Jahr im bundesweiten Netzwerk der 100ee-Regionen aufgenommen wurden. Beim sechsten Kongress „100% Erneuer-bare-Energie-Regionen“ hat der Vertreter des Landkreises, Klimaschutzmanager Martin Komander, die Urkunde jetzt in Kassel entgegen genommen. Der Landkreis Hildesheim ist von nun an auf der Deutschland-Karte der 100ee-Regionen vertreten. Gemeinsam mit Dr. Klaus Müschen vom Umweltbundesamt, der die Auszeichnung vornahm, hebt Projektleiter Dr. Peter Moser die Besonderheiten der Regionen hervor und freut sich sehr, dass das 100ee-Netzwerk nach wie vor weiter wächst. „Es ist wichtig, es dass auch in schwierigen Zeiten der Energiewende großes Engagement in den Kommunen und Regionen festzustellen ist. Sie zeigen deutlich, dass sie bereit sind, weiter für die dezentrale Energiewende zu kämpfen.“

Ziel ist es Klimaneutralität bis 2050

Der Landkreis Hildesheim ist schon seit vielen Jahren in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit aktiv. Mit der Gründung des Agenda 21 Büros im Jahr 1998 erhielt der Nachhaltigkeitsgedanke im Landkreis seine Initialzündung. Seit dem Jahr 2007 hat der Landkreis Hildesheim die Grundlagen der Energieeinsparung bzw. der Ressourcenschonung vermehrt in den Fokus gerückt. Mit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes im Jahr 2012 hat der Landkreis dann das Thema in der Öffentlichkeit positioniert. Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes wurde im Jahr 2013 ein Klimaschutzmanager eingestellt. Geplant ist außerdem noch im Jahr 2014 eine gemeinnützige Klimaschutzagentur zu gründen, welche unter anderem zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für die Ressourcenschonung beitragen soll.

Derzeit gibt es 146 Landkreise, Gemeinden und Regionalverbünde in Deutschland, die sich das 100ee-Ziel gesetzt haben. Das 100ee-Netzwerk identifiziert, unterstützt und begleitet Kommunen und Regionen, die ihre Energieversorgung auf lange Sicht vollständig auf erneuerbare Energien umstellen wollen (100ee). Es vernetzt energiepolitisch besonders aktive Kommunen, Landkreise und Regionalverbünde, ermöglicht aber auch „Startern“ den Einstieg in eine nachhaltige dezentrale Energieversorgung. Die Regionen umfassen zusammen rund 25 Millionen Einwohner und erstrecken sich über eine Gesamtfläche von ca. 127.00 km². Damit machen sie gemeinsam bereits mehr als ein Drittel der Fläche von Deutschland aus.

Projekthintergrund zum Netzwerk der „100% Erneuerbare-Energie-Regionen“

Das Institut dezentrale Energietechnologien (IdE) baut im Rahmen des Projektes „Entwicklungsperspektiven für nachhaltige Erneuerbare-Energie-Regionen in Deutschland“ (Projekt 100ee-Regionen) ein bundesweites Netzwerk auf. Das Netzwerk bildet die Schnittstelle zwischen dezentraler Energietechnik und Regionalpolitik und betont öffentlichkeitswirksam die Bedeutung der regionalen Energiewende. Das 100ee-Projekt bildet den inhaltlichen Hintergrund des Kongresses „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), fachliche Beratung leistet das Umweltbundesamt (UBA).

Weitere Informationen zum Projekt und Netzwerk finden Sie unter www.100-ee.de. Für weitere Informationen oder Rückfragen steht der Fachdienst Umwelt und Bevölkerungsschutz, Tel.05121/309 –426, E-Mail Martin.Komander@landkreishildesheim.de zur Verfügung. Weitere Informationen vermittelt auch die Internetseite: www.landkreishildesheim-klimaschutz.de.

ee.Starter
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Urkundenübergabe an die Vertreter der Landkreise und Kommunen in Kassel. Klimaschutzmanager Martin Komander (4. v. li.) hat die Urkunde für den Landkreis Hildesheim entgegengenommen. (Foto: IdE)