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23.01.2020

Neue Wettbewerbsrunde von »Unser Dorf hat Zukunft« läuft - Bewerbungen sind bis 29. Februar möglich - Niedriger Aufwand erleichtert Beteiligung

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Moderner, zukunftsorientiert und ein geringer Bewerbungsaufwand – das sind wesentliche Kennzeichen der 27. Wettbewerbsrunde von „Unser Dorf hat Zukunft“. Noch bis zum 29. Februar können sich Dörfer für die Kreisebene bewerben. Organisiert und koordiniert wird dieser Wettbewerb durch das Kulturbüro des Landkreises Hildesheim in Zusammenarbeit mit der Kreisheimatpflege.

 

Um möglichst viele Dörfer für eine Bewerbung zu motivieren und den Aufwand gering zu halten, wurden das Verfahren deutlich verschlankt und kreiseigene Vorgaben formuliert. Anstelle von Formularen und Fragekatalogen müssen jetzt nur noch die Gedanken, die sich ohnehin schon jeder Ort zu seiner Zukunftsfähigkeit macht, formuliert und bereits erfolgte Umsetzungen bzw. geplante Maßnahmen stichpunktartig benannt werden. Außerdem werden nur noch wenige statistische Angaben verlangt. Damit sinkt der Zeitaufwand für die Bewerbung sowie für die Verarbeitung der Daten auf der Organisationsseite auf ein Minimum. Alle Unterlagen zur Bewerbung stehen hier als Download zur Verfügung.

 

Im Fokus von „Unser Dorf hat Zukunft“ steht das, was die Dorfgemeinschaft aus eigener Initiative bewirkt hat, d.h. welche Aktivitäten und Projekte zur Entwicklung des Dorfes beitragen und wie künftige Herausforderungen angegangen werden. Der Dorfwettbewerb will ganzheitliche Entwicklungsprozesse von Dorfgemeinschaften würdigen und sichtbar machen. Deshalb geht es heute auch nicht mehr primär um das äußere Erscheinungsbild, sondern um Aktivitäten, die eine gelebte Kultur des Miteinanders von Jung und Alt, Familien und Alteingesessenen im Dorf prägen und die dabei auch die Integration von Neubürgern unterstützen. Bewerben können sich auch Dorfgemeinschaften, die sich dem demografischen Wandel stellen und Bleibeperspektiven durch u.a. aktive Nachbarschaftshilfe oder ein vielfältiges Vereinsleben für ihre Bewohner schaffen. Aber auch das Zusammenwirken mit anderen Orten oder in überörtlichen Kooperationen kann in die Waagschale geworfen werden. Beispielhafte Aktivitäten und kluge Herangehensweisen beim Klimaschutz und einer nachhaltigen Dorfentwicklung werden ebenfalls gesucht. Für besonderes Engagement im Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung wird seitens des Landes Niedersachsens ein Sonderpreis in Höhe von 500 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Vor den Sommerferien bereist die Jury die konkurrierenden Dörfer, die 90 Minuten Zeit haben, sich zu präsentieren. Dafür gibt es keine Vorgabe, die Orte entscheiden selbst über diese so genannte Visitation. Die Jury besteht aus der Kreisheimatpflegerin, je einem Mitglied der Kreistagsfraktionen, je einem Vertreter der kreisangehörigen Kommunen sowie je eines Vertreters des Heimatbundes im Landkreis Hildesheim, des Niedersächsischen Landvolkes (Kreisverband Hildesheim), der Verbände der Landfrauen, des Kreisjugendrings, der Unteren Naturschutzbehörde, der Unteren Denkmalschutzbehörde, der Handwerkskammer sowie der Klimaschutzagentur. Erstmals verstärken in diesem Vertreter der Kreisentwicklung, des Bürgerschaftlichen Engagements und der Fachstelle Inklusion die Bewertungskommission.