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30.08.2019

Räte stimmen unisono für Kulturhauptstadt-Bewerbung

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Es ist beschlossene Sache: Der Kreistag und die Räte der Stadt Hildesheim sowie aller anderen kreisangehörigen Kommunen haben heute Abend auf dem Burgberg nahe dem „Roden“ (historische Bezeichnung „Auf dem Roden“) in Bad Salzdetfurth symbolisch noch einmal über die Bewerbung von Stadt und Region als „Kulturhauptstadt Europas 2025“ abgestimmt – öffentlich und unter freiem Himmel. Alle 19 Räte (18 Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreistag) stimmten für die Bewerbung!

„Die heutige Abstimmung war ein absolut eindrucksvolles Ereignis und zeigt, dass sich Städte und Gemeinden des Landkreises darin einig sind, die Region mit den Mitteln von Kunst und Kultur gemeinsam voranbringen zu wollen“, so Hildesheims Landrat Olaf Levonen. „Die Kulturhauptstadtbewerbung bietet hierfür eine einmalige Gelegenheit: Mit dem Titel würden nicht nur Fördermittel in zweistelliger Millionenhöhe in unsere Region fließen, er würde Stadt und Landkreis auch europaweit deutlich bekannter machen. Und das würde sich positiv auf die ganze Region auswirken“, erklärt Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „Besonders charmant an dem Projekt Kulturhauptstadt finde ich, dass es anders als bei Großevents nicht darum geht, riesige Veranstaltungshallen oder Stadien zu bauen, die langfristig womöglich nicht mehr gebraucht würden. Vielmehr geht es darum, in bestehende Strukturen zu investieren und funktionierende Netzwerke zu nutzen, um so die gesamte Region für die Zukunft möglichst optimal aufzustellen.“

Die Veranstaltung war ein besonderes Ereignis an einem Ort mit historischer Bedeutung: „Auf dem Roden“ tagte von 1232 bis ins 16. Jahrhundert der Landtag des Fürstentums Hildesheim. Der Kreistag und alle 18 Räte wurden einzeln aufgerufen, um ihre Zustimmung oder Ablehnung für die Abgabe der Bewerbung am 30. September öffentlich mitzuteilen. Die Aktion unterstreicht die Entscheidung, dass sich Stadt und Landkreis gemeinsam bewerben – ein sehr wichtiger Aspekt für das Projekt und die Zukunft der Region. Als inhaltliche Grundlage für die Entscheidung diente die im Juni veröffentlichte Beschlussvorlage, die Hauptziele und -inhalte der Bewerbung unter Berücksichtigung der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Effekte, sowie die Finanzierung der Planung und Durchführung des Kulturhauptstadtjahres darlegt.

Umrahmt wurde der offizielle Teil der Veranstaltung von Nicole Pohnert (Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim), von Live-Musik des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Bodenburg, dem Jugendprojekt „Each One Teach One“, dem Fanfarenzug Luiersburg Harsum sowie der Band Makatumbe. Rund 500 Abgeordnete, Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Medienvertreterinnen und -vertreter verfolgten die Abstimmung. (© Pressestelle Stadt Hildesheim)