Sprungziele
Seiteninhalt

Startseite

02.10.2019

Mitbestimmung dringend erwünscht: Bürger können bei Zukunftskonferenz ihre Ideen und Anregungen in das Regionale Entwicklungskonzept einbringen

Repräsentativer Querschnitt der Kreisbevölkerung wird aktiv zur Teilnahme aufgerufen

Logo Landkreis Hildesheim
Logo Landkreis Hildesheim

Wer in den nächsten Tagen Post vom Landkreis Hildesheim erhält und nach seinem Interesse zur Teilnahme an einer Zukunftskonferenz gefragt wird, kann sich freuen. Die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger gehören nämlich zu einer Gruppe, aus der schließlich 110 Personen ausgewählt werden, die sich aktiv am Regionalen Entwicklungskonzept beteiligen können. Diese Mitgestaltungsmöglichkeit ist ein Alleinstellungsmerkmal und von zentraler Bedeutung für den gesamten Prozess. Das Regionale Entwicklungskonzept, das der Landkreis Hildesheim gegenwärtig gemeinsam mit dem Planungsbüro KoRiS erarbeitet, dient dazu, den Landkreis Hildesheim zukunftssicher aufzustellen sowie die Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern.

 

„Uns ist es sehr wichtig, Impulse und Meinungen zu den wichtigsten Themen von denjenigen zu erhalten, für die wir das Entwicklungskonzept auf den Weg gebracht haben – nämlich die Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen kein Konzept aufstülpen, an dem die Betroffenen nicht mitwirken können. Schließlich soll das Regionale Entwicklungskonzept auch den kreisweiten Zusammenhalt und das gesellschaftliche Miteinander stärken. Deshalb ist das Meinungsbild der Einwohnenden von besonderer Bedeutung “, sagt Erste Kreisrätin Evelin Wißmann, die beim Landkreis für das Regionale Entwicklungskonzept verantwortlich zeichnet.

Klar ist, dass nicht die gesamte Landkreisbevölkerung befragt werden kann. Deshalb wurde zunächst eine Zufallsstichprobe von etwa 2.200 Einwohnerinnen und Einwohner gezogen, deren grundsätzliche Teilnahmebereitschaft abgefragt wird. „Aus den positiven Rückläufern treffen wir dann eine repräsentative Auswahl von 110 Teilnehmenden nach Altersgruppen, Geschlecht, Wohnort und Staatsangehörigkeit“, erklärt Stephanie Rahlf von KoRiS den Prozess. Spätestens Anfang November erhält der ausgewählte Kreis die Teilnahmebestätigung, die Zukunftskonferenz ist für den 23. November angesetzt.

Mit zwei zentralen Aspekten werden sich die Teilnehmenden dabei beschäftigen: Was schätzen sie am Landkreis, was wünschen sie sich anders und welche Vision hat man für den Landkreis im Jahr 2030. „Die hier formulierten Ideen und Vorstellungen zur künftigen Entwicklung unseres Landkreises sowie die genannten Entwicklungsschwerpunkte werden als gleichberechtigt zu den Expertenergebnissen in die Erarbeitung des Regionales Entwicklungskonzepts einfließen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist es eine echte Chance, Einfluss zu nehmen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn möglichst Viele Interesse an der aktiven Mitarbeit bekunden würden“, betont Evelin Wißmann. Erst auf der Basis eines breiten Konsens könne es schließlich glücken, die aus dem Regionalen Entwicklungskonzept entstehenden Projekte umzusetzen.