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05.02.2018

»Auf zu neuen Ufern!«- Handlungsempfehlungen vorgelegt

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(LKHi 18-4-08) 180 Interessierte folgten der Einladung des Landkreises Hildesheim, um den Abschluss und gleichzeitigen Höhepunkt des Projektes „Bündnis für Inklusion“ zu feiern: Nach dem Auftakt im September 2015 arbeiteten sechs Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunkten an Handlungsempfehlungen für den Landkreis. Das damit verbundene Ziel ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der damit verbundene Abbau von Barrieren in zahlreichen Lebensbereichen.

   Auf Initiative der Politik richtete der Landkreis Hildesheim Anfang 2015 die Fachstelle Inklusion ein. Unter der Projektleitung von Susanne Coers wurde der Prozess in den vergangenen Jahren koordiniert und fand nun am 30. Januar seinen Höhepunkt in der Präsentation der Handlungsempfehlungen vor einem breiten Publikum. Gemeinsam mit den Akteuren aus dem Bündnis übergab sie die Handlungsempfehlungen an Ulrich Wöhler und dankte zugleich allen Beteiligten. „Ohne dieses große Engagement, dass überwiegend auf ehrenamtlicher Basis eingeflossen ist, wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen“, so Coers.

   Es handelt sich dabei um ein Papier, dass es in sich hat: Zu 22 Zielen wurden insgesamt 73 Maßnahmen entwickelt. Stellvertretend für den Landrat nahm der Sozialdezernent Ulrich Wöhler das Papier entgegen und zeigte sich sichtlich beeindruckt. Er bedankte sich bei den Akteuren des Bündnisses und zeigte zugleich Perspektiven auf. Anhand von drei Beispielen benannte er Auswirkungen, die sich aus dem Prozess heraus ergeben haben und bereits jetzt fortwirken: Im Bereich der Schulassistenzen, der Jugendberufsagentur in Alfeld und auch in der künftigen Ausrichtung der Sportförderung.

Kommunaler Handlungsplan ist das Ziel

   Auch die Weiterführung der Fachstelle Inklusion ist als Ergebnis aus den Empfehlungen der Arbeitsgruppen zu verstehen. Perspektivisch wird es nun darum gehen, aus den Handlungsempfehlungen einen kommunalen Aktionsplan zu entwickeln. Worte des Dankes kamen auch aus dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung: Dirk Schröder gab einen Einblick in die Aktionsplanung des Landes und betonte dabei die Wichtigkeit der Einbeziehung von Menschen mit Beeinträchtigung.

Auf zu neuen Ufern
Auf zu neuen Ufern

„Auf zu neuen Ufern“ – unter diesem Motto stellten das Bündnis für Inklusion  seine 73 Handlungsempfehlungen an die Kommunen vor. Susanne Coers konnte dazu im vollbesetzten großen Sitzungssaal des Kreishauses Interessierte aus Politik, Verwaltungen, Institutionen und der Bevölkerung begrüßen.