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Verhaltensregeln nach Zeckenstich 07.06.2013


(LKHi 13-04-014)
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 Schon vor einigen Wochen wurde in den Medien wiederholt vor durch Zecken übertragene, potentiell gefährliche Krankheiten wie zum Beispiel die Borreliose oder die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gewarnt. Auch wenn Niedersachsen zurzeit nicht als FSME-Risikogebiet ausgewiesen wird, zeigt der Nachweis von FSME-Viren in der niedersächsischen Zeckenpopulation, dass in Zukunft mit einer Ausbreitung der FSME in nördliche Breiten zu rechnen ist. Die Durchseuchungsrate der Zecken mit Borrelien beträgt deutschlandweit bis zu 30 Prozent. Gefährdet sind Menschen, die sich eher ungeschützt in nicht zu trockenen Lagen auf Grünflächen oder im Wald aufhalten und Kontakt zu hohem Gras, Kraut, Farnen oder Strauchwerk haben. Als Schutzmaßnahmen gegen Zeckenbisse kann schützende Kleidung wie z. B. lange Hosen, langärmelige Hemden und festes Schuhwerk getragen und Zeckenabwehr-Mittel angewendet werden.

 

Das FSME-Virus wird beim Zeckenstich aus den Speicheldrüsen der Zecken übertragen, während Borrelien im Darm der Zecken leben und während des Saugaktes auf den Menschen übertragen werden. Das Übertragungsrisiko steigt mit der Länge des Saugaktes an. Gegen FSME ist eine Impfung verfügbar, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für bestimmte Personengruppen empfohlen wird. Als Vorbeugung gegen Borreliose kann nach einem Aufenthalt in der Natur das sorgfältige Absuchen des Körpers nach Zecken dienen.

 

Was zu tun ist, um eine Zecke, die zugestochen hat, richtig zu entfernen, darüber ist jetzt ein informativer Flyer beim Fachdienst Gesundheit erhältlich. Der Flyer kann direkt über die Homepage des Landkreises herunter geladen werden (Download). Er enthält informative Handlungsanweisungen/Darstellungen darüber, was zu tun ist, um die Zecke wirkungsvoll zu entfernen. Außerdem wird kurz über die durch Zeckenstich übertragbaren Krankheiten (FSME und Borreliose) berichtet. Im Foyer des Kreishauses wird auf Plakaten ebenfalls über die Gefährdungslage durch Zecken informiert.
Anlage: Flyer