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Fachtagung gibt Impulse: Generationsgerechtes Wohnen und Leben in der Region Hildesheim 22.03.2012


Fachtagung git Impulse 2
Fachtagung git Impulse 2
(LKHi) „Das generationsgerechte Wohnen ist für die meisten Menschen ein Wunsch, der in Zukunft an Bedeutung gewinnt“, erklärte Dr. Andrea Töllner vom Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter“. Töllner führte am 15. März im Kreishaus durch die Fachtagung Selbstbestimmtes Wohnen und Leben in der Region Hildesheim, an der 160 Teilnehmern teilnahmen.
   In seinem Grußwort betonte Björn Kemeter, Referatsleiter im Niedersächsischen Sozialministerium, dass die Veränderungen infolge des demografischen Wandels ein gesellschaftliches Umdenken und Handeln erfordert. Die Region Hildesheim habe die Entwicklungschancen bereits früh erkannt und beispielsweise mit dem Seniorenservicebüro sowie den Pflegestützpunkten geeignete Beratungs- und Hilfsangebote eingerichtet.
   Die Organisatoren der Veranstaltung, das Niedersachsenbüro Neues Wohnen im Alter, die Serviceagentur Neues Wohnen in Hildesheim, das Seniorenservicebüro sowie Stadt und Landkreis Hildesheim, hatten für den Vormittag verschiedene Vorträge angeboten. Andrea Beerli, Forum gemeinschaftliches Wohnen e.V., berichtete über die Entwicklungschancen durch neue Wohn- und Wohn-Pflege-Formen und stellte dabei drei Wohnprojekte vor. Karl-Heinz Müller, Bürger für Resse e.V., informierte sehr anschaulich über Bürgerschaftliche Impulse zur Sicherung guter Wohn- und Lebensbedingungen in der Kommune Resse (Region Hannover). Gisela Sowa vom Diakonischen Werk Hildesheim informierte über die Strukturen verbindlicher Nachbarschaften in der Region Hildesheim. In dem 2009 gegründeten Netzwerk sind bereits 12 Nachbarschaftshilfen organisiert.
   Am Nachmittag wurde in Arbeitsgruppen diskutiert. So stellte Jan-Hinrich Brinkmann, Stadt Burgdorf, das „Burgdorfer Modell“ vor, in dem das sebstbestimmte Altwerden im gewohnten Quartier ermöglicht wird. Antje Rose, Pflegestützpunkt Hildesheim, Susanne Bosse, Alzheimerberatung e.V. Hildesheim und Helga Kassebom von Frieda e.V. informierten über Konzepte zur Beratung und pflegerischen Versorgung, während Ann-Katrin Schellhorn praxisnah über die Tätigkeit der Nachbarschaftshilfe Spontan in Sarstedt berichtete. Wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Nachbarschaftshilfe sei dabei die kommunale Unterstützung, eine Wertschätzung und Anerkennung des Bürgerschaftlichen Engagements sowie die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Eine Dokumentation zur Fachtagung wird demnächst online unter www.landkreishildesheim.de/Senioren/ProjekteundVeranstaltungen abrufbar sein.