Sprungziele
Seiteninhalt



Fördermittel für schnelles Internet - Erfolgreiche Antragstellung 23.07.2018


Logo Landkreis Hildesheim
Logo Landkreis Hildesheim
Die Aussichten auf einen weiteren Ausbau der Breitbandversorgung haben sich im Landkreis Hildesheim deutlich verbessert. Die Kreisverwaltung und betroffene Kommunen hatten eine gemeinsame Antragsinitiative gestartet, um auch den letzten mit langsamem Internet versorgten größeren Siedlungsbereichen eine verbesserte Breitbandversorgung bereit zu stellen – mit Erfolg: Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser gewährte jetzt Fördermittel.

Ohne diese Finanzmittel wäre eine Umsetzung nicht möglich, da in diesen Bereichen Telekommunikationsunternehmen mangels Gewinnaussichten nicht investieren würden. Umso erleichterter zeigen sich die Bürgermeister von Bockenem, Freden (Leine), Holle, Lamspringe und der Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Leinebergland für ihre betroffenen Ortsteile, denn für sie ging eine längere Phase der Ungewissheit zu Ende.

Bis zum Beginn der eigentlichen Baumaßnahmen wird es allerdings noch etwas dauern. So sind beispielsweise die notwendigen Ausschreibungen vorzubereiten und durchzuführen. Außerdem müssen die Baukapazitäten bei den Unternehmen zur Verfügung stehen. Aufgrund der großen Anzahl ausgesprochener Förderungen werden viele Gemeinden gleichzeitig bauen wollen. In der Kreisverwaltung wird davon ausgegangen, dass mit einem voraussichtlichen Beginn der Baumaßnahmen erst nach der Winterphase 2018/19 gerechnet werden kann. „Wenn jetzt noch die Umfragen der Deutschen Glasfaser für den Bau von Glasfasernetzen, die derzeit in einigen Gemeinden stattfinden, zu guten Ergebnissen kommen, wird der Landkreis Hildesheim bei der Breitbandversorgung insgesamt sehr gut aufgestellt sein“, freut sich die Erste Kreisrätin, Evelin Wißmann. Als einzigen kleineren Wermutstropfen empfindet sie, dass sich im Bereich der Stadt Alfeld (Leine) die beantragte Bereitstellung von Fördermitteln ein wenig schwieriger gestaltet. Dies ist der Situation geschuldet, dass zu viele Anträge gestellt und der Fördertopf an dieser Stelle überzeichnet war. Hierfür wird allseitig, insbesondere seitens des Landes Niedersachsen jedoch mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet.