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"BodenKunstSchätze": Kunstprojekt wirkt über 2025 hinaus

Pressemitteilung

Manche Kunstwerke bleiben – andere verschwinden. Genau das gehört zum Konzept des Land-Art-Projekts „BodenKunstSchätze“, das im Spätsommer 2025 im Rahmen der KulturRegionale im Landkreis Hildesheim umgesetzt wurde.

Regionale und internationale Künstlerinnen und Künstler schufen dabei an verschiedenen Orten Kunstwerke aus und mit natürlichen Materialien. Ziel war es, den Boden und seine Bedeutung künstlerisch sichtbar und erfahrbar zu machen.

Besonders viel Aufmerksamkeit bekam die Skulptur des französischen Künstlers elparo in Sibbesse, die von vielen Menschen schlicht „Wurm“ genannt wurde und sich vorübergehend zu einem neuen Wahrzeichen des Ortes entwickelte. Nach dem Winter ist die Installation nun verschwunden: Sie war unter der Schneelast zusammengebrochen und wurde inzwischen abgebaut.

Auch andere Werke waren von Anfang an nur für eine begrenzte Dauer angelegt. Einige Installationen sind jedoch weiterhin erhalten und können besichtigt werden, darunter die „Fata Morgana“ von Karin van der Molen in Deinsen, der „Seelenboden“ (Soulsoil) in Heersum sowie „Subway“ von Stefano Devoti im Klostergarten Lamspringe.

Damit das Projekt und seine Wirkung sichtbar bleiben, ist „BodenKunstSchätze“ jetzt auf kulturium.de unter Kulturverstärkung/Projekte dokumentiert. Dort finden sich Informationen zum aktuellen Stand der Kunstinstallationen, Eindrücke von den Veranstaltungen sowie Beispiele dafür, was das Projekt in den einzelnen Orten angestoßen hat.

„Es ist bewundernswert wieviel Engagement dieses Projekt hervorgebracht hat“, sagt Birgit Krauß, Leiterin des Kulturbüros des Landkreises Hildesheim.

Zu den neun Kunstinstallationen waren ursprünglich sechs Veranstaltungen geplant. Im Verlauf des Projekts kamen weitere Aktionen hinzu, etwa zusätzliche Angebote vor Ort sowie Workshops mit Einwohnerinnen und Einwohnern und mit Schulklassen. Auch in Veröffentlichungen lebt das Projekt weiter: im Kunst- und Lesebuch „BodenKunstSchätze“ sowie in dem Krimi „Breath of the Hill“ und dem Kinderbuch „Die verschwundenen Regenwürmer und das Geheimnis im Boden“. Sie knüpfen thematisch an das Projekt an und machen seine Impulse über die Kunstorte hinaus sichtbar.

„BodenKunstSchätze“ zeigt damit: Kunst wirkt oft über den Moment hinaus – in Orten, in Geschichten und in dem, was Menschen gemeinsam daraus machen.


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