Hitzebedingte Beschwerden und Warnzeichen

Hohe Temperaturen stellen für den menschlichen Körper eine große Herausforderung dar. Dabei kann es zu einer Überhitzung kommen. Diese geht meistens mit einem Verlust von Wasser und Elektrolyten (Mineralien wie z.B. Natrium oder Kalium) einher. Überhitzung, Wasser- und Elektrolytverlust belasten vor allem das Herz-Kreislaufsystem, das Gehirn sowie die Nieren. Dadurch kann es zu einer Verschlimmerung bereits bestehender Erkrankungen kommen. Dazu zählen unter anderem:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Atemwegserkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Schlaganfälle
  • Diabetes mellitus
  • Psychische Erkrankungen

Auch können durch hohe Temperaturen hitzebedingte Erkrankungen, wie Hitzeerschöpfung, Hitzekrämpfe oder Hitzschlag ausgelöst werden.

Sollten Sie in Ihrem Umkreis folgende Symptome wahrnehmen, alarmieren Sie unverzüglich den Notarzt (Tel. 112):

  • heftige Kopfschmerzen
  • sehr hohe Körpertemperatur (über 39 °C)
  • Atem- und Herzkreislaufstillstand
  • plötzliche Verwirrtheit
  • Bewusstlosigkeit/ Bewusstseinstrübung
  • Krampfanfall