Sprachförderung nach dem NKiTaG

Als Ausgleich für die Sicherstellung der alltagsintegrierten Förderung sprachlicher Kompetenzen, gewährt das Land Niedersachsen jedes Jahr (jeweils für ein Kitajahr 1. August bis 31. Juli) Fördermittel.

Mit Hilfe eines Verteilungsschlüssels werden die durch den Landkreis Hildesheim (Erstempfänger) beim Land beantragten Fördermittel auf die örtlichen Träger (Letztempfänger) verteilt. Diese Förderung kann von Kita-Trägern in Anspruch genommen werden, um neben dem Gruppenalltag gezielter auf die Sprachbildung und -förderung einzugehen.

Ziel der Förderung ist es, entweder zusätzliches Personal für die Förderung der Sprachbildung und -förderung einzustellen, oder Arbeitsstunden der bereits in der Kindertagesstätte tätigen Mitarbeiter*innen zu erhöhen. Zudem werden mit der Förderung nicht nur zusätzliche Personalausgaben gedeckt, sondern auch zum Teil die Ausgaben für die Fachberatung und die Qualifizierung der Mitarbeitenden in den Kitas.

Die Fachberatung wird durch Mitarbeitende des Landkreises Hildesheim wahrgenommen (s. Kontakt).

Für die Qualifizierung der Mitarbeitenden in den Kindertagesstätten hat der Landkreis Hildesheim eine Kooperation mit der Universität Hildesheim. In Zusammenarbeit mit der Uni wurde ein Konzept zur alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung (KEA - Kinder entwickeln alltagsintegriert Sprache) entwickelt. KEA ist nicht nur ein Anlaufpunkt für die Kitas, sondern auch für interessierte Eltern.