Wenn Sie sich Sorgen um ein Kind machen – wir sind für Sie da

Manchmal macht man sich Gedanken um ein Kind in der Nachbarschaft, im Freundeskreis oder im Umfeld. Vielleicht wirkt es oft traurig, ungepflegt, verängstigt oder man bekommt mit, dass es starken Belastungen ausgesetzt ist. In solchen Momenten fragt man sich häufig: „Soll ich etwas tun?“ oder „Ist das überhaupt schon schlimm genug?“

Wir möchten Sie ermutigen: Lieber einmal zu viel handeln als einmal zu wenig. Auch Privatpersonen können sich jederzeit an unsere Jugendhilfestationen wenden, wenn sie sich um das Wohl eines Kindes sorgen.

Kindeswohlgefährdung kann viele Gesichter haben. Sie muss nicht immer körperlich sichtbar sein. Neben körperlicher Gewalt können auch andauernde seelische Belastungen, Vernachlässigung oder massive Konflikte im familiären Umfeld ein Kind gefährden. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Beobachtungen schon Anlass zur Sorge geben, können wir gemeinsam darüber sprechen.

Die Fachkräfte in den Jugendhilfestationen sind vertrauensvolle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner (s. Kontakte). Bitte beachten Sie: Die Zuständigkeit der jeweiligen Jugendhilfestation richtet sich nach dem Wohnort des Kindes. Mit den Fachkräften können Sie:

  • Beratung in Anspruch nehmen – telefonisch, per E-Mail oder persönlich
  • Ihre Beobachtungen schildern und gemeinsam einschätzen lassen, ob Handlungsbedarf besteht
  • eine Meldung abgeben

Eine Meldung kann anonym erfolgen oder unter Angabe Ihres Namens - ganz so, wie Sie sich am sichersten fühlen. 

Jede Meldung kann ein entscheidender Schritt sein, um ein Kind zu schützen. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen: Wir hören zu, beraten und helfen.