Feuerwehrleute fit für den Einsatz: Ausbildung und Fortbildung in der Kreisausbildung
Den Landkreisen obliegt nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz (NBrandSchG) die Durchführung von Ausbildungslehrgängen. Diesem gesetzlichen Auftrag kommt der Landkreis Hildesheim für die technischen Lehrgänge in seiner Feuerwehrtechnischen Zentrale nach.
Seit der Kreisreform im Jahr 1977 ist der Landkreis Hildesheim für die Aus- und Fortbildung von 174 Feuerwehren verantwortlich. Die Feuerwehtechnische Zentrale (FTZ) Groß Düngen, damals noch in der Heinder Straße, wurde 1978 behördlich anerkannte Ausbildungsstätte für die technischen Lehrgänge der Feuerwehren.
Zurzeit werden in der FTZ jährlich ca. 500 Feuerwehrangehörige zum Sprechfunker/in, Atemschutzgeräteträger/in und Maschinist/in ausgebildet. Darüber hinaus finden hier diverse Unterweisungen und Fortbildungen zu unterschiedlichen Themenbereichen im Rahmen der Kreisausbildung statt. Eine besondere Fortbildung ist die Realbrandausbildung, diese findet in regelmäßigen Abständen statt und ist wichtig für die Feuerwehrleute, da sie hier unter realistischen Bedingungen einen Innenangriff üben können.
Der Landkreis Hildesheim betreibt in der FTZ die Atemschutzübungsstrecke für die Feuerwehren in Stadt und Landkreis Hildesheim, auch dies ist ein Teil der Kreisausbildung.
Die Kreisausbildung wird durch den ehrenamtlichen Kreisausbildungsleiter (KAL) Mark Gebel und den hauptamtlichen Kreisausbildungsleiter Steffen Schlusche geleitet. Die Kreisausbildung koordiniert und überwacht die weiterführenden Lehrgänge am Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK), die technischen Lehrgänge, Fortbildungen und die Trupp-Ausbildung im Landkreis. Sie ist Ansprechpartner in allen Fragen der Ausbildung und Fortbildung.
Weiterführenden Lehrgänge werden von der NLBK (Niedersächsisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz) mit den Standorten Celle und Loy angeboten.